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Die Bucht von San Michele befindet sich am nördlichen Rand der Zone C des geschützten Areals Halbinsel von Portofino. Die Erklärung zur Naturschutzzone hat es ermöglicht, daß im südlichsten Teil der Halbinsel, zwischen Punta del Faro und Punta Chiappa, das Meeresleben wieder kräftig gediehen ist , wovon auch die anliegenden Areale profitiert haben. Unser Meeresboden ist größtenteils sandig, mit großen Teppichen von Posidonia (Posidonia oceanica), nicht besonders tief, aber in geschützter Lage und abseits von der Schiffsroute nach und von Portofino.
Plan des geschützten Meeresareals

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Die Teppiche von Posidonia sind der ideale Lebensraum für unzählige Kleintiere, die sich zwischen den langen Blättern dieser Wasserpflanze gut verstecken können. Einige Felsen in ca. 12 m Tiefe beherbergen die Höhlen der Meerdatteln (Lithophaga lithophaga). Infolge des Einsammelns dieser geschützten Muschel sind in der Vergangenheit große Flächen des Meeresbodens zerstört worden. In den Sandwellen verstecken sich auf der Nahrungssuche die Mormore (Lithognathus mormyrus), schwimmen Schwärme von Brassen (Diplodus sargus), Salpe (Sarpa salpa), Goldbrassen (Sparus aurata). Unter den Steinen suchen die roten Drachenköpfe (Scorpaena scrofa) und die hochintelligenten Kraken (Octopus vulgari).

Schutz.Wie in dem Band "Tauchen in Portofino" erläutert wird, ist die Mannigfaltigkeit das Besondere unseres Meeres. Das Buch enthält detaillierte Tips und ist ein wertvoller Führer bei der Erforschung der schönsten und bekanntesten Tauchgänge in der Meeresschutzzone, wobei die Reichtümer der hiesigen Meere spannend beschrieben werden. Das Areal vor der Halbinsel von Portofino gilt als eines der interessantesten des Mittelmeeres und wird aus diesem Grund von der Universität Genua laufend untersucht. Insbesondere die Bucht von San Michele wird anhand der Anwesenheit der Posidonia Teppiche als Indikator für die Gesundheit des Meeresbodens angesehen.

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