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zur Vergrößerung klicken   KIRCHE VON SAN MICHELE ARCANGELO  
Die Pfarrkirche steht auf einem kleinen Hügel über den Buchten von Trelo und Prelo. Die älteste Aufzeichnung geht auf den Juli 1133 zurück und befindet sich auf einer kleinen Steintafel an der rechten Kirchenseite, deren Rahmen die Inschrift "VETUSTAS HUIUS, HIC ET HINC ELUCET" aufweist. Der Text lautet: "ANI DOMINI MILLESIMO CENTESIMO TRIGEXIMO TERCIO MENSE LULIUS". Nach der Tradition soll die Kirche auf einem älteren heidnischen Gebäude erbaut worden sein (daher der Name Pagana, von "Pagus" oder römisches Dorf). Wahrscheinlicher ist jedoch, daß ursprünglich auf der Halbinsel eine Kappelle für das langobardische militärische Militärpräsidium errichtet worden war, das hier im VII Jahrhundert stationiert war. Die Langobarden liebten San Michele, und da sie Anhänger des Arianismus waren, wurden sie von den Katholiken als Heiden bezeichnet.
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zur Vergrößerung klicken TURM VON SAN MICHELE
Innerhalb des Friedhofs von San Michele di Pagana, auf den steilen Felsen hinter der Pfarrkirche, steht ein kleinerer viereckiger Turm, dessen Robustheit trotz des hohen Alters dem Ziel seiner Errichtung in der zweiten Hälfte des XVI Jahrhunderts gerecht wird.Man wollte damit diesem Küstenabschnitt vor den türkischen Piraten Schutz und Verteidigung bieten, da die Buchten von Travello, Prelo und Pomaro sichere Anlegeplätze darstellten.Am 16. Mai 1562 wurde auf 600 Lire der Beitrag für den Bau der Festung festgesetzt, während mit dem Dekret vom 22. Mai der Doge die Einkünfte der Kanzlei von Rapallo bis zum 1. Januar 1563 zu diesem Zwecke bestimmte.
    <Fortsetzung>
     
zur Vergrößerung klicken SCHLOSS VON PUNTA PAGANA
Innerhalb der "Villa" von San Michele di Pagana, welche vom letzten Besitzer, dem Admiral Markgraf Franco Spinola, testamentarisch dem Malteser Orden vermacht wurde, befindet sich in der üppigen Vegetation des Parks das Schloß von Punta Pagana. Sein viereckiger Bau mit den zwei vorderen Bollwerken ist von einem Graben umgeben und über eine Hebebrücke zu erreichen. Es handelt sich um eine bestens erhaltene Festung, welche dem ursprünglichen Entwurf im Staatsarchiv Genua entspricht, bis auf einige kleinere Verbesserungen, die im Laufe der Bautätigkeit angebracht wurden, um deren Funktionstüchtigkeit zu optimiere

 

  <Fortsetzung>